Le Pot-pourri, épitre à qui on voudra ; suivie d'une autre épître.
Claude-Joseph Dorat et Pezay, Marquis de
[Masson de Pezay] und [Claude-Joseph Dorat]. Le Pot-pourri, épitre à qui on voudra ; suivie d'une autre épître, par l'auteur de Zélis au bain Genève et Paris, Sébastien Jorry, 1764 ; Duodez, 53 S. Zeitgenössisches Ganzkalbsleder, glatter Rücken mit Titelschild, mit Rückenfeldern verziert, blindgeprägte Rahmenfileten auf den Deckeln. Einige Bereibungen und Lederabschürfungen. Erstausgabe dieses « charmant volume très élégamment illustré » (Cohen, 796) mit 2 Frontispizen, 2 Vignetten und 2 Schlussvignetten, gestochen von Aliamet, Le Mire und de Longueil nach Eisen. Kleine poetische Sammlung, die Claude-Joseph Dorat zugeschrieben und für die zweite Epistel mitunter mit dem Marquis de Masson de Pezay in Verbindung gebracht wird. Das Werk gehört zur leichten, mondänen Literatur des 18. Jahrhunderts, typisch für den Geist der aristokratischen Salons. Es besteht aus zwei Gedichten in Form von Briefen in Versen, in denen der Verfasser einen eleganten, oft ironischen und frivolen Ton anschlägt, um die Sitten und das gesellschaftliche Leben seiner Zeit zu schildern. Der Titel „pot-pourri“ spiegelt gut die Mischung der Themen und Töne wider, die den Text kennzeichnet. Mehr als ein philosophisches Werk ist es eine Unterhaltungsschrift, repräsentativ für den galanten und satirischen Geschmack der gebildeten Gesellschaft der Aufklärung, und sie wird heute ebenso für die Qualität ihrer illustrierten Ausgaben wie für ihren literarischen Inhalt geschätzt.
Erstausgabe von 1764. Unterhaltungsschrift, galant und satirisch, im Geist der Aufklärung. Schöne, gut illustrierte Ausgabe.










